Die Aufgabe der kommunalen Medienzentren besteht unter anderem in der Vermittlung von Medienkompetenz. Was ist das eigentlich?
| Technische Kompetenz Menschen sollen lernen, sinnvoll mit der Technik zurecht zu kommen, die sie umgibt |
Soziale und kommunikative Kompetenz Menschen müssen lernen, die sozialen Situationen zu beherrschen, die durch die neuen Technologien verändert werden. |
| Kompetenz zur Informationsbewältigung Menschen müssen lernen, mit der Informationsflut zurechtzukommen, die durch die neuen Techniken verursacht und verbreitet werden. |
Kompetenz zur individuellen Orientierung Menschen müssen die Technik, die sie umgibt, in ihr persönliches und alltägliches Leben nutzbringend integrieren lernen. |
| Kompetenz zur demokratischen Orientierung Menschen müssen dazu befähigt werden, neue Technologien im Hinblick auf gesellschaftliche Folgen und demokratische Erfordernisse zu beurteilen und zu nutzen. |
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Quelle: Heinz Mandl: Kommunikation oder Isolation,
Medienpädagogik und neue Technologien, BLM Rundfunkkongress 1995:
"Medienkompetenz im Informationszeitalter"
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Im Bildungsbereich beschäftigt man sich leider fast ausschließlich mit "Technischer Kompetenz". Kommunale Medienzentren bemühen sich schon von Anfang an um die Förderung der Medienkompetenz in der gesamten Bandbreite. Das beginnt bei den herkömmlichen Geräteeinweisungen und reicht bis zum Handling von Multimedia-Anwendungen. Dazu gehört genauso der didaktische Ort von Lernprogrammen wie die Unterstützung bei Medienproduktionen. Der Vorteil kommunaler Medienzentren liegt in einer sinnvollen Verbindung von analogen und digitalen, "alten" und "neuen", traditionellen und modernen Medien, also in einer konstruktiven Verknüpfung von Bewährtem und Fortschrittlichem.
Die folgenden Seiten sind entnommen aus "Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt". Herausgeber: medienpädagogischer forschungsverbund südwest www.mpfs.de.